Über uns

Miriam Auer: Firmengründerin,

Kunsttherapeutin sowie Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung,
Unternehmensberaterin und begeisterte Keramikdesignerin

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Nach einer technischen Grundausbildung, meinem technisch-wirtschaftlichen Studium (Elektronik & Wirtschaft) und einer beruflichen Entwicklung vom Projektmanagement und der Abwicklung internationaler Projekte im technischen Anlagenbau, hin zum Controlling und kaufmännischen Leitungsfunktionen in Industriekonzernen war es Zeit, meiner Leidenschaft, dem kreativen Schaffen mehr Raum zu geben und an Kindheitsträumen anzuknüpfen. Plastizieren hat mich von früh an fasziniert. Meine Mutter war Keramikerin und Ton allgegenwärtig. Sie vermachte mir ihre Gerätschaften und Tonreste und so startete ich da, wo ich als Kind aufgehört hatte, meinen innersten kreativen Bedürfnissen nachzugehen.

Um meine keramischen Kreationen vermarkten zu dürfen, legte ich nach dem Kolleg für Keramik & Ofenbautechnik die Befähigungsprüfung für das Keramiker Handwerk ab. Meine handwerkliche Freude blieb nicht unentdeckt und so fanden bald auch Verwandte und Bekannte Spaß am gemeinschaftlichen Gestalten. Es dauerte nicht lange, bis dieses gemeinsame kreative Schaffen positive Wirkung zeigte. Ob es sich um motorische Einschränkungen oder um Burnout gefährdete Personen handelte, diejenigen die sich mit mir auf das Experiment Ton unter dem Motto: „Fühle und höre was der Ton sagen will“ einließen, wurden mit einem Motivationsschub und einer signifikanten Erleichterung ihrer Beschwerden beschenkt. Dies führte dazu, dass ich von immer mehr Menschen angesprochen wurde.

Als ich wegen eines Bandscheibenvorfalls an einer berufsbegleitenden und im Anschluss an dem Reha-Phase-II-Programm der PVA teilnahm wurden so auch Ärzt*innen beider Reha-Phasen auf mich und meine Kreativtrainings aufmerksam. Sie ermutigten mich, dieses Thema zu intensivieren und Kunsttherapie zu studieren. Gerade im Reha-Bereich bräuchte man dringend Kunsttherapeut*innen mit Leidenschaft.

Im Frühjahr 2019 ergab sich im Rahmen eines offenen Ateliers die Möglichkeit,  die Bewohner*innen einer psychosozialen 24-Stundenbetreuung, deren psychische Erkrankungen in den Bereichen Demenz und Depression, Schizophrenie oder Psychosen, Persönlichkeitsstörungen wie z.B. Borderline-Störungen, Angst- oder Zwangserkrankungen sowie Suchterkrankungen liegen, drei Monate lang kunsttherapeutisch zu begleiten. Siehe dazu auch den Beitrag “Das Orchester der Individualisten”.

Es sind diese bewegenden Begegnungen, die mich veranlassen, mich weiter für die Kunsttherapie einzusetzen und mich mit Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen den Bedürfnissen beeinträchtigter Menschen zuzuwenden.

Veröffentlichungen:
Das Orchester der Individualisten – Kunsttherapie als niederschwelliges Gruppenangebot für psychisch kranke Menschen. In: Kunst & Therapie. Zeitschrift für bildnerische Therapien 2020/2. Claus Richter Verlag.

 

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