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Augendiagnose (Iridologie)

Der aufschlussreiche Blick ins Auge

 

Bei der Augendiagnose wird die Gewebestruktur der Augen analysiert. Auffälligkeiten oder Veränderungen der Iris weisen hierbei auf Krankheiten, Beschwerden und Schwächen des Organismus hin.

Während die herkömmliche Wissenschaft annimmt, dass die sogenannte Iris-Heterochromie (Farbunterschiede bestimmter Abschnitte der Iris) auf Vererbung zurückzuführen ist, gehen die Anwender der Iridologie davon aus, dass die Augen sich im Laufe des Lebens aufgrund von diversen Leiden verändern. Durch die Analyse der Iris sollen daher Krankheiten erkannt werden. Das Verfahren wird aber auch als Ergänzung zur Schulmedizin eingesetzt.

 

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Das Verfahren der Augendiagnose wird auch Irisdiagnose genannt, da die Regenbogenhaut des Auges, die Iris, der Diagnose dient. Mit ihren Linien, Flecken und Pigmentierungen spiegelt sie das Geschehen im ganzen Organismus wider.

Die Geschichte der Iridologie geht bis ins alte Ägypten zurück. Die erste genaue Beschreibung der Grundlagen wurde jedoch erst 1665 von Philip Meyen von Coburg verfasst. Der ungarische Doktor Ignaz von Peczely prägte dann Mitte des 19. Jahrhunderts den Begriff Augendiagnostik, als er das Verfahren erforschte. Seitdem verwenden zahlreiche Naturheilkundler, Homöopathen und Heilpraktiker diese Methode um Erkrankungen über die Analyse der Iris zu erkennen. In Deutschland gilt Emanuel Felke (auch als Lehmpastor bekannt) als einer der ersten, der die Augendiagnose anwandte.

Die Untersuchung der Iris erfolgt mit Fotos der Iris, die über einen Computer auf einen Bildschirm projiziert werden. Die Augen (Iris)-Diagnose ordnet die rechte Iris der rechten Körperseite und die linke Iris der linken zu.

Sie unterscheidet verschiedene Zonen innerhalb der Regenbogenhaut: Die obere Zone hat eine Beziehung zum Kopf, die mittlere Zone zum Leib, die untere zum Unterleib und den Beinen. Für die Diagnose sind die Färbung und ihre Form entscheidend.

Der Iris-Diagnostiker interpretiert weiße Male als Entzündungen oder Überreizungen, dunkle Male weisen auf Unterstimulierung und verringerte Funktion hin, schwarze Male werden als Substanzverlust gelesen.

Des Weiteren wird von der Pupille nach außen in drei Kreiszonen unterteilt. Die innerste Zone soll dabei vor allem den Verdauungsorganen entsprechen, die mittlere den Stoffwechsel– und Ausscheidungsfunktionen und die äußere vornehmlich dem Knochengerüst und der Haut.

Innerhalb dieser Kreise werden Segmente unterschieden, die mit einzelnen Organen bzw. Organsystemen im Zusammenhang stehen.

In einem Buch von dem Mediziner Walter Lange wurde bereits im Jahr 1954 gezeigt, dass Leitungsbahnen von allen Organen zur Iris hinführen. Die Bahnen sollen dabei über den Thalamus und das Rückenmark entlang laufen.

 

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Quelle: https://krank.de/behandlung/augendiagnose-iridologie/

 

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