Wertschätzung

Als Kunsttherapeutin sowie Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung und aktive Keramikdesignerin habe ich mich dem kreativen Gestalten verschrieben. Neben der Umsetzung meiner künstlerischen Ideen haben der achtsame Umgang und die Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Um das Kreative mit meiner Wertschätzung für beeinträchtigte Menschen zu verbinden und fachkundig zu vertiefen, habe ich entschlossen, Kunsttherapie zu studieren. Eine Therapieform, die selbst da greift, wo Worte es nicht mehr vermögen.

Das Glück eines Menschen liegt u.a. in der Möglichkeit, das Unaussprechliche in Formen auszudrücken und zu erleben.

Dabei liegt die Schönheit nicht in der Perfektion, sondern in der Einzigartigkeit.

Der Zusammenhang von Schönheit und Individualität wird in dem alten japanischen Wabi Sabi Prinzip, das Schlichte und Einfache betonend sowie der Wertschätzung der Fehlerhaftigkeit, lebendig. Dieses Prinzip wird im Kintsugi eine traditionelle japanische Reparaturmethode für Keramik und Porzellan besonders deutlich. Dabei werden gebrochene oder fehlende Teile mit einem speziellen Goldlack, dem Urushi, der mit Gold, Silber oder Platinstaub veredelt wird, verbunden. Reparaturen können so kostbarer als das Original werden. Die Goldverbindungen heben den Makel hervor und lassen eine neue Interpretation zu. An diesem Punkt schließt sich der Kreis, denn genau da, an diesem uralten Wissen setzt auch die Kunsttherapie an. Es ist diese Kostbarkeit und Einzigartigkeit, die es gilt, mithilfe kreativer Methoden wiederzuentdecken und neu zu betrachten.

 

 

Jedes Stück und jeder Mensch ist einzigartig!

 

 

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